Naturschutz ohne Grenzen – links und rechts der Nied
Ein Biologe der Naturlandstiftung Saar empfängt uns in Niedaltdorf und begleitet uns zu einer Wanderung durch das idyllische Tal der Nied. Dabei wandert sich’s mal auf französischer, mal auf deutscher Seite. Mit Becherlupen (oder auch mit eigenen mitgebrachten Lupen) werden zwischendurch charakteristische Pflanzen bestimmt, wie z. B. wilde Orchideen. Durch Ferngläser beobachten Sie zudem Vögel, Schmetterlinge, Libellen und alles, was hier lebt. Glück und etwas Geduld gehören schon dazu, um vielleicht sogar den seltenen Eisvogel zu beobachten.
Gärten der Region
Grüne Entdeckungen - zwischen Mosel und Saar
Der Deutsch/Französische Garten
Der Deutsch/Französische Garten wurde am 23. April 1960 im Beisein von
Dr. Konrad Adenauer und Michel Debré eingeweiht. Konzeption der
Gartenschau war es, unterschiedliche Gartenthemen darzustellen, sie in
den bestehenden Landschaftsraum am südwestlichen Rand der Stadt
Saarbrücken zu integrieren.
Die thematischen Touren ermöglichen einen tieferen und intensiveren
Zugang zu dieser in der Republik einmaligen denkmalgeschützen größeren
Gartenanlage der später 50er Jahre.
Folgende Themenführungen bieten wir an:
"Geschichten hinter der Geschichte" -
Ausflüge in die Geschichte des DFG, Aspekte von Krieg und Frieden,
der Deutsch-Französische Charakter des Parks
"KunstSpaziergang - ganz praktisch" -
(Garten-) Kulturelle Aspekte der 50er Jahre und ihr
Niederschlag in der Gartenarchitektur des DFG
"Auf Spurensuche im Garten" -
Die besonderen Gartenbilder des DFG und ihre Herkunft,
botanische Überraschungen und Herausforderungen
eines "lebendigen Denkmals"
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Sprachen:
D, F |
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: bis 30 Personen 62,00 Euro
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„Es grünt so grün…“
Nicht nur die Ferne hat schöne Gärten zu bieten, auch im Saarland finden sich Gärten, die zu entdecken es sich durchaus lohnt. So besichtigen wir zuerst den Schlosspark Villeroy de Galhau „in der Engt“ in Wallerfangen. Weiter geht es dann zum Garten am „Haus Saargau“ und zum mittelalterlichen Klostergarten in Siersdorf. Wir beenden den Tag mit einer Gartenführung im Umwelt- und Freizeitzentrum Finkenrech in Eppelborn-Dirmingen.
Naturparadiese im Dreiländereck
Zwischen Mosel und Saar wurden seit 1998 wunderschöne und außergewöhnliche Gartenanlagen geschaffen, um die touristische Attraktivität dieser reizvollen Region zu erhöhen. Zuerst fahren wir zum Bauerngarten des Alten Klosters in Tünsdorf. Diese Anlage ist eine Komposition aus Gemüse, Kräutern, Blumen und Obst. Nach einem kleinen Rundgang durch die dorfliche Idylle Tünsdorfs und der Besichtigung der Dorfkirche widmen wir uns den für diese Gegend so typischen Streuobstwiesen. Wir gehen ein Stück über den Streuobstwiesenwanderweg und erfahren dabei allerlei über die intakte Natur dieser Region. Der Tag endet in der Baumschule Jacoby mit Besichtigung und auf Wunsch Verkostung.
Auf der Stennweiler Heide und
Emu- und Nandufreunde
Einen im wahrsten Sinne des Wortes Heidenspaß erleben Sie in Stennweiler. Hier haben sich Olga und Michael Schell einen Traum erfüllt sprich: mit Heidearten, 150 Heidesorten, 30 Farnen, 500 Stauden und viel Liebe zum Detail einen Garten kreiert. Das Me(h)er an Farben und Formen durchquert von Spazier- und Wasserwegen, ist bundesweit einmalig.
Danach fahren wir zum Ortsausgang von Stennweiler, zum Domizil der Emu- und Nandufreunde. Im Gehege tummeln sich drei Emus, sieben Nandus, drei Zwergkängurus und ein Vietnamesisches Hängebauchschwein. Sie alle wollen beobachtet und studiert werden.
Unterwegs im Rosenkreis Neunkirchen
Über 20 Jahre Rosenkreis Neunkirchen lassen auf rege Aktivitäten blicken. So hat der Verein der Rosenfreunde verschiedene Rosengärten angelegt. Zwei davon werden wir besuchen:
Rosengärten in Welschbach und Wemmetsweiler. Auf knapp 8000 qm warten
ca. 3500 Rosen in 120 Arten auf uns. Ein besonderes Erlebnis wird der Privatgarten von Richard Kuhn mit seinen duftenden Teehybriden sein.
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Industriekultur im Saarland
Schlagende Wetter
"Schwül umhüllte mich der einsame Grube warmer Nebelhauch.
Meine Lampe
zuckte und strahlte ein unsicheres Flackerlicht. Scharf biss mein
schneidendes Beil in die Tannenhölzer, die ich berggerecht beschlug.
Reichlich perlte aus allen Poren der heiße Schweiss in den Staub".
(Auszug aus einem alten saarländischen Lesebuch)
Der Charme von Glas und altem Eisen
Lernen Sie zuerst das historische Gelände der Prämonstratenser- Abtei in Wadgassen kennen. Dort erhalten Sie einen Einblick in die Produktionsabläufe der Glashütte in der Manufaktur-Cristallerie der Firma Villeroy&Boch. Nach einem Rundgang über das Gelände der alten Cristallerie werden Sie zum Abschluss auf einer Besichtigungstour das einzigartige Weltkulturerbe „Alte Völklinger Hütte“ kennen lernen.
Es klappert die Mühle
Einst gab es verschiedenartigste Mühlen: Getreide-, Öl-, Hirse-, Loh-, Walk-, Schleif-, säge-, Papier- und Pulvermühlen. Heute haben diese Mühlen zum größten Teil ausgedient und nur noch Großmühlen mahlen das Mehl für unser täglich Brot. So haben die kleinen Mühlen heute einen ganz anderen Stellenwert, wie z. B. die „Wackenmühle“ in Hemmersdorf als Ausflugsgaststätte, die „Fellenbergmühle“ in Merzig als Feinmechanisches Museum und die „Bettinger Mühle“ in Schmelz als Kunstzentrum, die Sie alle im Rahmen einer Exkursion besichtigen können.
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Gerstensaft aus grüner Au –
Gequetschtes Öl gereift von Sonne unterm Himmelsblau
Diese Entdeckungsfahrt führt Sie zunächst ins Herz des Saarlandes, wo Mitten in der Natur, eine der bedeutendsten Privatbrauereien Südwestdeutschlands ihre Heimat hat. Mit der Großwald-Brauerei verbinden 140 Jahre Tradition und Fortschritt.
Ihre zweite Anlaufstelle ist die Ölmühle in Berschweiler. Sie wurde bereits 1472 erwähnt. Die jetzige Mühle ist von 1767-1769 und die „Ölquetsch“ wurde 1840 angeschafft. Die weitgehend hölzerne Mühlentechnik ist nahezu im ursprünglichen Zustand erhalten und stellt somit nicht nur ein einzigartiges Baudenkmal im Köllertal dar, sondern auch ein wichtiges Zeugnis der Industriegeschichte unserer Region.
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Gruben-Geschichten, Industrie-Kultur und Zukunft
Wie viele Prämienhäuser stehen im Saarkohlewald?
Welcher Mund gähnt hinter’m Schlafhaus?
Macht Reden Sinn?
Diese und viele andere Fragen werden wir beantworten bei dieser Tour durch 250 Jahre Geschichte. Es spannt sich der Bogen weit aus der Vergangenheit in die Zukunft.
Was war, ist noch und wie wird es werden?
Ein Tag mit spannenden Einblicken in unbekannte Orte und mit traumhaften Ausblicken über bekannte Landschaften, die lange Zeit verschlossen waren, aber heute ganz exklusiv nur für Sie geöffnet sein werden.
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Heißes Eisen und die Stadt mit „Eisenherz“
Unter diesem Titel sind Sie eingeladen, eines der modernsten Stahlwerke Europas, ein Inferno an Feuer und Hitze, ein gebändigtes höllisches Inszenario, eben die Flüssigphase der Stahlerzeugung zu erleben. Nach dem so genannten LD-Verfahren „Sauerstoffaufblasverfahren“ fertigen 600 Beschäftigte mtl. ca. 200 000 Tonnen hochwertigen Stahl, der in Knüppeln und Blöcken aus vier Stranggussanlagen vorwiegend zu Draht und Stabstahl verarbeitet wird.
Sie besichtigen ferner das moderne Edelstahlwerk, die Schmiede mit der 6000 Tonnen Presse, der Wiege für Turbinen und Schiffswellen, für Teile des Ariane Raketen- und Airbusprogramms.
Die Endproduktion in hochwertiger Edelstahlausführung sehen Sie anschließend in der Edelstahl-Bearbeitungswerkstatt.
Den Abschluss bei der Saarstahl AG bildet ein Rundgang im Walzwerk Nauweiler, in dem Ausbau-, Rundkant- und Vierkantprofile hergestellt werden.
Auf Wunsch führt Sie die Fahrt durch das Lauterbachtal nach Lauterbach. Dort lernen Sie zum Abschluss den „Warndtdom St. Paulinus“, eine der schönsten und markantesten Dorfkirchen unseres Landes kennen.
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Industriekultur im Saar-Revier
Folgen Sie der Geschichte der wichtigsten Industrien in unserer Region und besuchen Sie die noch verbliebenen Denkmäler. Nach einem Abstecher zur ehemaligen Donner-Brauerei und den alten Gebäuden der Fa. Jyldis in Saarlouis geht’s weiter nach Dillingen zur Besichtigung von Hütte und Hafen. In Ensdorf erfahren Sie Neues über die Bergwerksanlage Duhamel, die Mundlocharchitektur, die Prämienhäuser und die Bergehalde. Anschließend führt Sie der weitere Weg zur Cristallerie und Deutschen Zeitungsmuseum nach Wadgassen. Zum Abschluss geht’s zum Nordschacht in Lebach-Falscheid.
Rund um den Litermont
1725 arbeiteten etwa 300 Bergleute in den Kupferminen, die den Litermont durchzogen.
Heute wird im „Historischen Kupferbergwerk Düppenweiler“ die Arbeitsweise der vergangenen Jahrhunderte dargestellt. Die Fahrt führt Sie zunächst zu dieser kulturhistorischen Sehenswürdigkeit, bevor es dann per pedes auf den sagenumwobenen Litermont geht. Zum Ausklang der Fahrt kehren Sie zur Besichtigung unter fachkundiger Führung des Braumeisters in die Körpricher Landbrauerei ein.
Unter Tage mit Bergmannskluft und Grubenlampe
Wer noch nicht in einem heimischen Bergwerk war, kann hier in einem über
1.000 Meter langen Stollensystem die Welt des Bergbaus kennen lernen und zwar, wie sie damals war, als Pferde die Kohlenzüge schleppten und Benzinlampen als großer Fortschritt galten. Die 1959 stillgelegte Steinkohlegrube mit dem Rischbachstollen ist auf seine Art im Saar-Lor-Lux-Raum einmalig, ein Erlebnis pur, mittendrin und nicht nur dabei.
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Von der Sonnenuhr zur Atomuhr
Auf dieser Exkursion verfolgen Sie beispielhaft die Methoden der Zeitmessung von den Anfängen bis zur Gegenwart. Wir starten mit der Sonnenuhr der Gemeinde Siersburg und fahren dann zum Uhrenmuseum „Uhrmacher’s Haus“ in Köllerbach,w i wir uns wiederum
Sonnenuhren ansehen, aber auch Räderuhren, Taschenuhren, Kirchturmuhren…fast alles, was es zum Thema „Zeitmessung“ zu sehen gibt.
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Weiße Kittel – schwarzes Gold
Spannung pur, Technik auf dem modernsten Stand, aber auch Tradition und fast Nostalgie, wollen wir Ihnen auf unserer Erlebnisfahrt vermitteln und Sie einladen, zu zwei wichtigen Standpfeilern heimischer Industriekultur.
Im Kraftwerk Fenne sind wichtige Stationen wie Leitstände, Turbinen und Generatoren selbstverständlich hautnah zu sehen und lassen erfahren, dass der Strom „aus der Steckdose“ vieles an Technik, Wissen und Arbeitseinsatz erfordert.
Im Erlebnisbergwerk Velsen führt unser Weg in original Bergmannstracht, anfangs mit dem Personenzug, durch ein verzweigtes Stollensystem von 800m Länge und Sie bekommen ein Gefühl für die faszinierende Atmosphäre unter Tage. Neben bergmännischer Technik ist die Dampffördermaschine aus dem Jahre 1916 ein besonderer Höhepunkt.
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Die Orgelmanufaktur Hugo Mayer
Wenn Sie schon immer den Wunsch hatten, das Entstehen und die Funktionsweise einer Orgel zu erfahren und dabei noch in ausgewählten Hörproben bei einem Orgelworkshop ihre kunstvolle Klangentfaltung genießen zu können, bieten wir Ihnen durch die Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Exkursion ein besonderes Erlebnis an.
Burgen, Schlösser, Kirchen und Klöster
Burgen, Schlösser usw, sind beliebte Ausflugsziele, die dazu anregen,
die historischen Bauwerke aufzusuchen und ihre Geschichte kennen zulernen.
Es lohnt sich, denn "in der Vergangenheit ist reichlich Stoff zur
Freude" (Wilhelm von Humbold)
Auf den Spuren der Malergräfin Octavie de Lasalle
Die Fahrt führt zunächst zu Schloss Dagstuhl, in dem Octavie de Lasalle den größten Teil ihres Lebens verbrachte. Der Volksmund nannte sie die „Malergräfin von Wadern“, nicht nur wegen ihrer vielen gemalten Kreuzwege, auch der dem Schloss gegenüberliegende Garten wurde nach einem Gemälde von ihr angelegt. Dieser Garten ist Teil des Tourismusprojektes „Gärten ohne Grenezn“.
Weiter führt uns unser Weg nach Wadern zum Öttinger Schlösschen. Auch hier wieder Bilder und Portraits von Octavie de Lasalle. Aber nicht nur das. Der Museumsleiter wird uns über die gräflichen Familien Öttingen-Baldern und Sötern informieren.
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Der Karlsberger Hof
Unter dem Thema „Eine Zeitreise durch den Spätbarock“ bieten wir Ihnen eine Sonderführung durch den Karlsberger Hof in Homburg an. Der Karlsberger Hof ist das einzig erhaltene Gebäude der gesamten Anlage Schloss Karlberg, die bekanntlich 1793 von frz. Revolutionstruppen zerstört wurde. Er diente ab 1866 als Wohnung für die Försterfamilien, die das Revier Karlsberg betreuten. 1975 erwarb die Familie Weber (Karlsberg Brauerei) das fast nicht mehr bewohnbare Haus mit Grundstück. Es wurde in zweijähriger Umbauzeit in den heutigen Zustand versetzt.
Frau Sibylle Weber wird uns bei der Führung interessante Details zu Geschichte erzählen.
ergänzt wird die Besichtigung durch einen Besuch im Schießhaus, indem der bekannte Sportschütze Herr Jakosits trainiert.
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Holzmeisterkirchen
Besichtigung der beiden Kirchen St. Agatha in Merchingen und St. Maria Magdalena in Brotdorf. Beide Kirchen sind von dem Bauhausarchitekten Clemens Holzmeister gebaut worden, der u. a. das Kriegsministerium in Ankara und dort auch die Sommerresidenz von Kemal Attatürk neu baute.
Beide o. g. Kirchen sind sehr schlicht – Holzmeister verzichtete auf die üblichen Kirchenbauformen. er bevorzugte einfache Formen – klare einfache Linien, kubische Formen etc. Die beiden Kirchen werden als „Scheunen Gottes“ bezeichnet.
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Schloss Fellenberg und Schloss Düren
Unser Weg führt uns zuerst nach Merzig. Der gebürtige Schweizer Wilhelm Tell von Fellenberg verlegt 1858 seinen Wohnsitz nach Merzig und baute eine alte, baufällige Mühle zu einem repräsentativen Schloss um, dem Schloss Fellenberg. Heute ist es ein Museum, das neben der Präsentation der regionalen Geschichte, die mit modernen audiovisuellen und interaktiven Medien erfolgt, auch Wechselausstellungen zeigt.
Dann geht es nach Düren, in die Gemeinde Wallerfangen, zum Schloss Düren. Dieses Schloss, das sich heute in Privatbesitz befindet, wurde 1760 von Franz von Bély erbaut. Der Hausherr selbst wird uns allerlei über Schloss und dessen Bewohner zu berichten wissen.
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Schloss Münchweiler und La Motte
Kennen Sie das einzige im Saarland noch erhaltene Landschloss des Barock?
Sie haben dazu die Gelegenheit. Die Geschichte der Freiherrn von Zandt/Merl von Schloss Münchweiler, eine Führung durch den noch original erhaltenen Barock-Garten und das Hofgut La Motte in Lebach sind die Programmpunkte dieses Ausfluges. Tauchen Sie für ein paar Stunden ein in die Vergangenheit, in die Zeit des Barock und erkunden Sie ein noch nicht all zu bekanntes Fleckchen des nördlichen Saarlandes.
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Steyler Missionare und Wendelinushof
Steyler Missionare bauten vor nunmehr 109n Jahren hoch über St. Wendel
„es Missionshaus“, von wo aus sie in die ganze Welt zogen.
Die spätromanische Kirche, das Museum und der angeschlossene Landwirtschaftsbetrieb Wendelinushof sind die Ziele des heutigen Tages.
Doch unterwegs in St. Wendel selbst gibt es aber noch viele schöne und interessante Dinge zu sehen und nicht zuletzt eine Menge darüber zu berichten.
Wo Himmel und Erde sich berühren
Auf einer Anhöhe, am Ende einer Straße gibt es einen Punkt, der zwischen Himmel und Erde vermittelt – die Statio Dominus Mundi.
Ein schmaler Weg führt auf ihn zu, direkt in die Statio hinein, in die kleine Kapelle, die das Ehepaar Ursula und Edmund Meiser nach den Plänen des Münchner Architekten
Alexander Freiherr von Branca bauen ließ. In der Kapelle befinden sich eine saarlandweit einmalige Sammlung mittelalterlicher Meister mit religiösen Themen, darunter auch ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren.
Musikanten und Künstler… Mit und ohne Zibbelkapp
Die Fahrt führt uns zu den Musikanten in die Berglandschaft der Westpfalz. Auf einem Höhenrücken erstreckt sich mit 425 Metern Länge eine der größten Burganlagen Deutschlands. die seit 1895 unter Denkmalschutz stehende Burg Lichtenfels.
Im Schutz ihrer Mauern lauschen wir den Wandermusikanten im Musikantenmuseum. Sie sind vor langer Zeit wegen der Not hierzulande in die ganze Welt hinausgezogen, bekannt und manche von ihnen sogar berühmt geworden. Aber immer wieder sind sie in ihre geliebte Heimat zurückgekehrt.
Auf der Fahrt kehren wir noch in eine der historischen Ölmühlen im Ostertal ein.
Kein Musikant ist der Quak – schon eher ein Original. Wir statten ihm einen kurzen Besuch ab. Später dann wissen auch wir, warum sich unter der Zibbelkapp von Ottweiler einst „Gänsegretel“ wohl fühlte.
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Verschiedene Exkursionsvorschläge
Die Römer im Raum Saarlouis
Auch im Kreis Saarlouis haben die Römer ihre Spuren hinterlassen. Den Einstieg ins Thema erlangen wir in Altforweiler bei einem Besuch des alten römischen Gutshofs. Nach der Besichtigung der Opferstätte in der Nähe der Teufelsburg gelangen Sie mit unserem erfahrenen Reiseleiter zum gallorömischen Quellheiligtum am Sudelfels in Wallerfangen-Ihn, an dem der Göttin Sirona gehuldigt wurde. Über den Emilianus-Stollen in Wallerfangen-St. Barbara, dem einzig erhaltenen römischen Kupferstollen nördlich der Alpen, fahren Sie schließlich nach Dillingen zum Museum für Vor- und Frühgeschichte.
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Eine archäologische Zeitreise in die Vergangenheit der Kelten und Römer
Bei einer sicherlich spannenden Führung sehen Sie das Grab der keltischen Fürstin von Reinheim mit ihren kostbaren Grabbeigaben, reinen Goldschmuck, exquisites Trink- und Speiseservice usw., was nicht die soziale Stellung der Verstorbenen, sondern auch die hoch stehende Kultur der Kelten in unserer Region vor der Eroberung der Römer um 50.v.Chr. dokumentiert.
Des Weiteren werden der Thermenkomplex mit der antiken Badeanlage, Ladenstraßen und Handwerkerviertel Ihre Aufmerksamkeit finden.
Eine Reise zum Mittelpunkt der Welt „…auf Umwegen“
Es geht zuerst einmal ins Köllertal, im ehemaligen Landkreis Saarbrücken, dem heutigen Stadtwald.
Wir sehen verschiedene Sehenswürdigkeiten im Kölln von Püttlingen und warum man Berge auf Berge schaffen musste.
Außerdem berichtet Ihnen ihr Reiseleiter vom 300 Jahre alten Holländerholz, das aus der feuchten Saar bei Dillingen unters lange, trockene Dach zu den Illbibern durfte.
Seit einiger Zeit steht es fest! Die geografische Mitte des Saarlandes liegt im Kreis Saarlouis! Mathematisch berechnet und unwiderruflich festgelegt, gefunden und feierlich in Stein gehauen. Diesem Stein in Falscheid auf dem Hoxberg werden wir unsere Aufwartung machen.
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Jüdische Friedhöfe
Erste Station ist der Synagogengedenkraum in Saarlouis. Frau Hildegard König wird uns über das Schicksal der Jüdischen Gemeinde Saarlouis berichten. Danach fahren wir zu den Friedhöfen Saarlouis, Diefflen und Saarwellingen.
Der Jüdische Friedhof Saarlouis gehört zum „Denkmalschutz-Ensemble Alter Friedhof“. Hier befinden sich 131 Gräber mit 130 Grabsteinen. Er wurde, nachdem der Friedhof von Diefflen zu klein geworden war, 1905 angelegt. Der Jüdische Friedhof in Diefflen ist mit 400 historischen Grabstellen der größte im Saarland. Er entstand 1755 und wurde Begräbnisstätte für die Mitglieder der jüdischen Gemeinden aus allen Orten der Umgebung. Der Jüdische Friedhof in Saarwellingen entstand bereits 1725. Er ist damit der älteste im Landkreis Saarlouis und der drittälteste im Saarland.
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„Sprechende Steine“ Zeitzeugen der bewegten Kulturgeschichte des Saarlandes
Die Straße der Skulpturen im St. Wendeler Land ist unser Ziel. Sie führt aus der Innenstadt St. Wendels heraus bis zum 18 km weit entfernten Bostalsee.
Im Verlaufe des Tages werden wir sie in ihrer ganzen Länge erlebt haben, am Straßenrand und in der Umgebung viele Skulpturen und ihre Ausstrahlung spüren.
Wir werden die Skulpturenstraße in kurzen Abstechern zu Fuß erleben und dabei erfahren, warum vor nunmehr 30 Jahren Künstler aus der ganzen Welt einer Idee folgten, Steine reden zu lassen vom Frieden in der Welt und Freundschaften unter den Völkern.
In unserer Heimat ist es nämlich oft das Gestein, das – ist es erst einmal aus dem Boden hervorgeholt – Geschichten erzählt oder selbst zur Geschichte wird.
Ein Steinbruch fürs Mettlacher Steinzeug, Steinkreuze am Gestade des Theelbaches und Läutsteine auf dem Hoxberg, Drei- und Vierbannsteine im Wald bei Schwarzenholz – all’ dies sind Zeugnisse von alten und neuen Zeiten.
Auch dafür werden wir unterwegs an geheimnisvollen und interessanten Plätzen halten und Gelegenheit haben, der Geschichte unserer Heimat näher zu kommen.
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Théodore Gouvy – ein Europäer vor seiner Zeit
Théodore Gouvy war ein Lothringer, im Saarland geboren, weder „echter“ Franzose noch Deutscher. Keines der beiden Länder fühlte sich für sein Erbe zuständig. Er wurde vergessen, weil er in einer nationalistischen Zeit zwei Kulturen zugleich angehörte – und doch keiner richtig.
Théodore Gouvy, ein Europäer vor seiner Zeit.
Théodore Gouvy starb am 21. April 1898 in Leipzig und wurde am 27. April 1898 in Hombourg-Haut beigesetzt. Dort schrieb er die meisten seiner 160 Werke. Von hier aus versuchte er über viele Jahre mutig und unbeirrt Karriere in Frankreich zu machen. Trotz einiger viel versprechender Anfangserfolge waren seine Bemühungen umsonst: mit seiner instrumentalen Musik, seinen Trios und Quartetten, die er schrieb, schwamm er gegen den Zeitgeist in einem Land mit einer Musikszene, die zu jener Zeit fast ausschließlich Opern und Operetten forderten und hervorbrachten.
„Les rencontres musicales“ de Hombourg-Haut widmen sich ausschließlich der Musik Gouvy’s. 20 von 160 Opuszahlen sind bereits „wieder entdeckt“ worden. Werke, die ihren Schöpfer als „klassizistischen Romantiker“ ausweisen, als Verfechter der absoluten Musik, der Streichquartette und Symphonien schrieb, obwohl dies in Frankreich nicht eben populär war, der für Dresden eine Oper komponierte, die nie aufgeführt wurde, dessen geistliche Werke und Kantaten aus der antiken oder nordischen Sagenwelt ihn „mit dem Kopf in Leipzig“ hielten, während „das Herz in Paris“ blieb.
In der Villa Gouvy hat Sylvain Teutsch eine bemerkenswerte Sammlung von Dokumenten, Fotos, Konzertplakaten und Erinnerungsstücken des Komponisten zusammengetragen, die Sie besichtigen werden.
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Unterwegs im Nordsaarland
Bis in den nordöstlichsten Zipfel unseres kleinen Landes, in den Landkreis St. Wendel, führt der Weg zu besonderen Sehenswürdigkeiten.
Wollen Sie wissen, wie tonnenschweres „Holländerholz“ vom Grund der Saar bei Dillingen zum Gestade der Ill mitten ins Herz des Landes kommt?
So schauen wir heute unter anderem bei guter Fernsicht von der Schauenburg, so der alte Name, bis in die Vogesen, den Archäologen über die Schulter und unseren Urgroßmüttern unter die Röcke…-
Dann werden wir auch noch zu einer interessanten Führung im ehemaligen Hochwald-Köhlerdorf Walhausen in der modernsten Schule des Saarlandes erwartet.
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Weihnachtszauber in St. Wendel
Die Märkte in der historischen Altstadt sind zu echten Publikumsmagneten geworden und bieten Individualisten ein Angebot, das es nicht zweimal gibt. In St. Wendel geht Qualität vor Kommerz.
Der „Weihnachtszauber“ in St. Wendel beginnt mit einem Besuch im Missionshaus der Styler Missionare. Die große Ausstellung präsentiert ungefähr 350 Kostbarkeiten des Krippenbaus. Die figurenreichen Szenen der Menschwerdung Gottes bestechen durch ihre künstlerische Aussagekraft und Vielfalt. Ein Besuch der Kerzenfabrik Pazem steht ebenfalls auf dem Programm.
Aber nicht nur das. Über 80 Stände drängen sich dicht an dicht. Verkauft werden passend zur Jahreszeit hochwertiges Kunsthandwerk und kulinarische Köstlichkeiten. Zwergenwald, eine riesige Weihnachtspyramide, mittelalterliche Handwerkergassen, eine lebendige Weihnachtskrippe und ein Hauch von Erzgebirge verwandeln St. Wendel in „Weihnachtszauber“.
Es bleibt genügend Zeit zu einem individuellen Bummel über den Weihnachtsmarkt.
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Wilhelm II. auf den Fersen
Unterwegs in Lothringen und seiner Hauptstadt Metz
Charme und Klima Lothringens hatten es zu allen Zeiten seinen Besuchern angetan zu bleiben. Nicht alle waren gerufen worden, aber genau wie die Römer 2000 Jahre zuvor, bleiben auch „Preußens“ nur ein Zeit lang, doch sie hinterließen ihre Spuren. Der Kaiser liebte dieses Land, und für seine Besuche brauchte er für sich und seine Familie eine Bleibe. Aber auch für seine lothringischen Untertanen war ihm buchstäblich nichts zu teurer uns so ließ er Stadt und Land auf’s Feinste herausputzen.
Viele solcher Zeugnisse dieser gerade mal hundert Jahre alten Geschichte werden wir aufspüren und besuchen.
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